| Inhalt: Das Prinzip der Elektrodeionisation Schematische Darstellung Technische Daten der EDI-Module Vorteile des Verfahrens Anwendungen der Elektrodeionisation |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Das
Prinzip der Elektrodeionisation (EDI): nach oben EDI ist ein elektrochemischer Prozeß, der zwei bewährte Technologien - Elektrodialyse und Ionenaustausch - in sich vereinigt und diese zur kostengünstigen Rein- und Reinstwassererzeugung nutzt. Die Elektrodialyse erreicht bei der Entsalzung von Wasser unter ca. 200 µS/cm eine physikalische Grenze durch stark zunehmenden Widerstand im Membranpaket. Deshalb werden beim EDI- Verfahren Mischbettionenaustauscherharze zwischen den Membranen der Entsalzungszellen eingesetzt, um auch in diesem niedrigen Konzentrationsbereich noch einen schnellen und kostengünstigen Stofftransport zu ermöglichen. Somit werden unter der treibenden Kraft eines elektrischen Feldes ionogene Restbestandteile aus vorentsalztem Wasser (z.B. UO-Permeat) entfernt. Die Produktqualität kann bis zu 18 MW-cm betragen. Im elektrischen Feld passieren Anionen auf ihrem Weg in Richtung Anode die Anionenaustauschermembranen und die Kationen auf Ihrem Weg zur Kathode die Kationenaustauschermembranen. Sie werden danach von der jeweils nächsten Membran zurückgehalten. Somit entsteht in jeder zweiten Zelle eine verdünnte Lösung (Diluat) und in den Zwischenkammern das Konzentrat. In den Diluatzellen lagern sich die Ionen kurzzeitig an das Mischbettharz an und/oder wandern an der Harzoberfläche entlang durch die Diluatzelle. Das Mischbettharz wird zusätzlich ständig durch OH- - und H+ - Ionen des an der Harzoberfläche dissoziierenden Wassers regeneriert. Schematische
Darstellung: nach oben Technische Daten der EDI-Module: nach oben
Das Herzstück einer EDI-Anlage bilden die EDI-Module.
Ein EDI-Modul besteht aus einem in den Anströmplatten integrierten Elektrodenpaar
zwischen dem bis zu 50 Zellpaare (je 1 Diluat- und Konzentratzelle) und alternierend
angeordneten Anionen- und Kationenaustauschermembranen eingebaut sind. Das gesamte Paket
wird durch eine mechanische Spannvorrichtung zusammengehalten. Die Module sind sehr
kompakt und wiegen lediglich max. 35 kg. Vorteile
des Verfahrens: nach oben Anwendungen
der Elektrodeionisation: nach oben Halbleiterherstellung |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
| zum Inhalt nach oben | |||||||||||||||||||||||||||||||||||